Update 15.02.2026:
Gestern haben rund 250.000 Menschen in München für die iranische Bevölkerung demonstriert – ein starkes Zeichen der Solidarität.
Nach dem zweiten bewegenden Filmabend mit “Lolita lesen in Teheran” (Infos zum Film siehe unten) im bambi Kino wird noch einmal deutlich, wie dringend unsere Stimme für Freiheit und Menschenrechte gebraucht wird. Der Film macht spürbar, wie Frauen im Iran trotz Zensur und Unterdrückung Bildung, Literatur und freies Denken verteidigen. Es zeigt, wie wichtig es ist, ihre Geschichten zu hören und sie zu unterstützen.
Ihr könnt aktiv werden: Unterstützt die Petition „Jetzt handeln gegen die Massaker im Iran!“ und fordert die Bundesregierung auf, Druck auf die iranische Regierung auszuüben:
- https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/iran-proteste-unterdrueckung-stoppen-e-mail-aktion-kanzler-merz
- Amnesty: Iran | Aktuelle Lage 2026, Proteste & Menschenrechte
Ein Dankeschön geht erneut an Antje Beckmann von Amnesty Gütersloh für ihr Engagement und die Möglichkeit, direkt etwas zu bewegen. Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeiten – sie brauchen unsere Aufmerksamkeit, unsere Stimmen und unser Handeln, jeden Tag
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Im Rahmen unserer Cine.Compassion Reihe zeigen wir
am Freitag, 13.2. um 20 Uhr und Sonntag, 15.2. um 17:30 Uhr
“Lolita lesen in Teheran”
im bambi GT, Eintritt 7,50 Euro
Infos auch auf > Instagram und beim > bambi Kino
Anja wird zusammen mit Antje Beckmann (Amnesty Internationl Gütersloh) dazu eine Einleitung halten.
Der Film “Lolita lesen in Teheran” (Original: Reading Lolita in Tehran) basiert auf den gleichnamigen, autobiografischen Memoiren der iranisch-amerikanischen Autorin Azar Nafisi. Das 2003 veröffentlichte Buch beschreibt ihre Erfahrungen als Literaturprofessorin, die während der Islamischen Revolution im Iran verbotene westliche Klassiker mit Studentinnen liest.
- Wikipedia: Lolita lesen in Teheran
- NDR: Ein mutiger Kampf gegen Zensur und Unterdrückung
- zeit.de: Die Frauen könnten meine Schwestern sein
Angesichts der aktuellen Proteste im Iran und des brutalen Vorgehens des Regimes gegen die eigene Bevölkerung – insbesondere gegen Frauen und Minderjährige – ist internationale Aufmerksamkeit wichtiger denn je. Den spärlichen Berichten zufolge werden tausende von Menschen verfolgt, inhaftiert, gefoltert, vergewaltigt und getötet, weil sie für Freiheit und Selbstbestimmung eintreten. Der Film erhält damit eine erschreckende Aktualität.
Konkrete Informationen über die Situation sind nur schwer zu bekommen, hier gibt es einige Themenseiten:
Details zum Buch:
Azar Nafisi, Originaltitel: Reading Lolita in Tehran: A Memoir in Books
https://www.perlentaucher.de/buch/azar-nafisi/lolita-lesen-in-teheran.html
Ein Bericht über das Leben im Iran (1978–1997) und den Widerstand gegen Zensur durch Literatur. Das Buch ist ein internationaler Bestseller und ein Erfahrungsbericht über Bildung und Freiheit unter Unterdrückung. Verfilmung: Der Film von Eran Riklis (2025) adaptiert diese wahren Begebenheiten.
OMAS GEGEN RECHTS OWL / Gütersloh
omasgegenrechtsowl@gmail.com





